Wie funktioniert die App 

Nach der Installation der App braucht man noch einen Ausdruck der Buchstabentafel für die Rückseite des Telefons oder Tablet, man kann es aber auch einfach dorthin platzieren wo man es gut sieht.

Diese steht hier für verschiedene Geräte zur Verfügung.


Die Buchstaben sind auf dem Ausdruck in Gruppen angeordnet. Die Gruppen sind in der Richtung angeordnet in die der Sprachlose schauen muss, links, rechts, oben oder unten, s. Bild in der Mitte. Diese Richtung kann der Bediener einfach erkennen und muss dann den entsprechenden Taster auf dem Gerät tippen. Wenn das Wort zu ende buchstabiert ist, wird die OK Taste getippt und das Wort oder wenige andere Vorschläge werden angezeigt. Sodann wird das Wort im Satzspeicher abgelegt und man kann diese am Ende von dem Gerät vorlesen lassen.

Es sind 2000 der am meisten vorkommenden Worte auf dem Gerät schon gespeichert, die um persönliche Worte und besonders Namen ergänzt werden können. Wenn ein Wort noch nicht gespeichert ist, wird von dem Gerät gefragt, ob man zur Tastatur wechseln möchte. Diese Tastatur befindet sich auch auf dem voran beschriebenen Ausdruck, s. Bild oben. Hier sind allerdings zwei Blickrichtungen für einen Buchstaben nötig und die Richtungen sind jetzt sechs verschiedene. Ist ein Wort richtig erfasst, wird es automatisch in den Wortspeicher übernommen und steht dann für die schnelle Eingabe weiter zur Verfügung.

Auf den ersten Blick erscheint diese Beschreibung kompliziert, jedoch ist das Programm von den meisten Testern bisher auch ohne Bedienungsanleitung verständlich genug gewesen, denn es sind immer Mitteilungen und Sprachanweisungen im Programm, so ist es fast selbsterklärend. Es gibt selbstverständlich auch eine ausführliche Bedienungsanleitung hier zu finden. 

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Über mich 

Ich habe Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) seit 2009 diagnostiziert. Seit 2014 werde ich 24 Stunden am Tag mit Maske beatmet und seit 2013 über eine Magensonde ernährt. Obwohl ich über eine Nasenmaske am Tag beatmet werde, kann ich kaum noch sprechen und dies ist sogar für meine Frau meistens nicht mehr zu verstehen. In der Regel kommuniziere ich mit meinem Augensteuerungs-Computer. Der funktioniert aber nicht immer und deshalb war ich immer auf der Suche nach einer Alternative.

 

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Warum

Im Januar 2017 hatte ich einen Bericht gelesen, der beschrieb, wie mit einer App die Kommunikation über ein Smartphone ermöglicht werden sollte. Das war angekündigt mit „Augensteuerung“ über die integrierte Smartphone Kamera.
Dann war lange Funkstille über den angekündigten Termin hinaus. So hatte ich dann Kontakt zu den Programmierern von Microsoft aufgenommen, die diese App für das Team Gleason programmieren. 
Ich wurde vertröstet auf einen nahen Erscheinungstermin.
Wieder lange nichts.
Also wieder eine Mail und da kam ich an die richtigen Personen. Mir wurde erklärt, dass die Augensteuerung doch nicht realisiert wird, da die Qualität der Erkennung einfach zu schlecht war.
Das ist meiner Meinung nach auch nicht so wichtig und behindert nur und ist sicherlich nicht schneller als die heutige Lösung.
Ja, es gibt jetzt die App SwipeSpeak im I Store, aber nur für erste Tests und nur für die Apple Geräte, da diese in den USA fast jeder nutzt. Das hatte mir der Programmierer schon verraten. Es wurde immerhin auf meinen Wunsch eine deutsche Version versprochen, aber bis heute nicht realisiert. Da wieder Wochen nach meiner Mail vergingen, war meine Geduld am Ende und ich fasste Februar 2018 den Entschluss selbst eine App für Android zu programmieren.

Da ich aber kein Programmierer bin, sondern Maschinenbau-Ingenieur und das letzte mal vor 30 Jahren programmiert hatte, war dies nicht so einfach. Es musste erst ein Programm zum Programmieren gefunden werden und es hatte sich doch einiges in den 30 Jahren getan. Aber die Grundlagen verändern sich nicht grundlegend.
So musste ich nicht bei Null anfangen, aber bei Zwei. Zurückblickend von heute würde das Programm ein Programmierer in vier Wochen schreiben, aber wenn man das Programm von Microsoft betrachtet, war ich doch um einiges schneller. 
Das Programm ist vorerst in Deutsch, Englisch und einigen anderen Sprachen.  Es sind weitere Sprachen möglich, bitte melden bei Bedarf. 
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